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Max Klinger im 1. Bezirk, 1010 Wien

Max Klinger in der Inneren Stadt: Beethoven in der Secession 1902

Für Klingers Beethoven-Skulptur richtete die Secession 1902 ihre XIV. Ausstellung aus; Klimt malte dafür den Beethovenfries.

Im Frühjahr 1902 stellte die Secession in ihrem Haus an der Friedrichstraße 12 eine einzige Skulptur in den Mittelpunkt: Max Klingers thronenden Beethoven aus verschiedenfarbigem Marmor, Bronze und Elfenbein. Die Mitglieder gestalteten die Räume als Gesamtkunstwerk um das Werk herum; Gustav Klimt malte den Beethovenfries, Maximilian Lenz trieb Messingplatten. Klinger, Radierer und Bildhauer aus Leipzig, war damit Gast der Wiener Moderne. Der Fries blieb erhalten und ist heute im Untergeschoß der Secession zu sehen, unweit von Naschmarkt und Karlsplatz.

Klingers Druckgrafik, die er „Griffelkunst“ nannte, ist im Handel häufiger als seine Plastik: Radierzyklen wie die „Paraphrase über den Fund eines Handschuhs“ oder die „Brahms-Phantasie“, als Einzelblätter oder Folgen. Abzüge der Erstausgabe unterscheiden wir von späteren Auflagen über Papier, Plattenzustand und Bezeichnung. Kleinplastik in Bronze prüfen wir auf Gießerstempel und Guss; enthält ein Objekt Elfenbein, gilt die EU-Verordnung 2021/2280 mit ihren Nachweispflichten. Ausstellungskataloge der Secession von 1902 werden gesammelt.

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.