Ludwig van Beethoven im 19. Bezirk, 1190 Wien
Beethoven in Döbling: Heiligenstädter Testament und Eroicahaus
1802 schrieb Beethoven in Heiligenstadt das Testament an seine Brüder, 1803 arbeitete er in Oberdöbling an der „Eroica“ – beide Häuser sind heute Gedenkstätten.
Heiligenstadt war um 1800 Kurort mit Heilquellen und Weingärten; 1802 suchte Ludwig van Beethoven hier Erholung für sein schwindendes Gehör. Im Oktober schrieb er das Heiligenstädter Testament an seine Brüder, in dem er über die Taubheit und seinen Entschluss weiterzuarbeiten schrieb. Das Haus Probusgasse 6 ist heute Beethoven Museum. 1803 wohnte er in Oberdöbling, Döblinger Hauptstraße 92, im heutigen Eroicahaus, und arbeitete an der Dritten Symphonie. Der Pfarrplatz mit seinen Weinbauernhäusern zeigt, wie das Dorf damals aussah.
Das Original des Testaments liegt in Hamburg; im Umlauf sind Faksimiles, die bei Nachlässen gern für Autographen gehalten werden. Echte Beethoven-Handschriften sind sehr selten und werden nur mit lückenloser Provenienz gehandelt. Greifbarer sind Erstausgaben wie die Stimmen der „Eroica“ von 1806, Porträtgrafik, Ansichten von Heiligenstadt und Grinzing und Ansichtskarten der Gedenkhäuser. Wir prüfen Papier, Tinte, Druck und Verlagsangaben. Döblinger Villen mit Musikbibliotheken sehen wir uns bei einer kostenlosen Besichtigung an.
Sparten im 19. Bezirk
Ludwig van Beethoven in anderen Bezirken
Landstraße
Wohnte in der Ungargasse 5, wo 1823/24 Teile der Neunten Symphonie entstanden.
Mariahilf
Wohnte 1803/04 im Theater an der Wien; dort wurde 1805 „Fidelio“ uraufgeführt.
Alsergrund
Starb 1827 im Schwarzspanierhaus in der Schwarzspanierstraße.
Simmering
1888 vom Währinger Friedhof in ein Ehrengrab am Zentralfriedhof überführt.
Meidling
Verbrachte den Sommer 1823 in Hetzendorf und arbeitete dort an der Neunten Symphonie.
Währing
Lag von 1827 bis 1888 auf dem Währinger Ortsfriedhof, dem heutigen Schubertpark.
Floridsdorf
Hielt sich auf dem Gut der Gräfin Anna Marie Erdödy in Jedlesee auf.
Innere Stadt
Wohnte zwischen 1804 und 1815 mehrmals im Pasqualatihaus auf der Mölker Bastei.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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