Karl Ehn im 13. Bezirk, 1130 Wien
Karl Ehn in Hietzing: Siedlung Hermeswiese und Grab in Lainz
Bevor er Großhöfe plante, baute Ehn 1923/24 die Siedlung Hermeswiese in der Lynkeusgasse; begraben liegt er am Lainzer Friedhof in einem ehrenhalber gewidmeten Grab.
In der Lynkeusgasse entstand 1923/24 nach Plänen Karl Ehns die Siedlung Hermeswiese: Reihenhäuser mit Gärten, wie sie die Siedlerbewegung nach dem Ersten Weltkrieg forderte. Hietzing, sonst Bezirk der Villen um Gloriettegasse und Wenzgasse, bekam damit eine frühe kommunale Siedlung; in Speising und Lainz kamen später weitere Gemeindebauten hinzu. Ehn plante danach Großanlagen wie den Karl-Marx-Hof und blieb im Stadtbauamt, wo er 1944 Oberbaurat wurde. Er starb 1959; sein Grab am Lainzer Friedhof ist ehrenhalber gewidmet.
Siedlungshäuser sind Fundorte eigener Art: Dachboden, Keller, Gartenhütte und Werkstatt zeugen von Selbstversorgung und Eigenleistung. Typisch sind Werkzeug, Gartengerät, Möbel der Zwischenkriegszeit und Dokumente aus der Gründungszeit der Siedlung – Pläne, Genossenschaftsunterlagen, Fotos vom Bau. Wurde ein Haus in den 1950er- oder 1960er-Jahren umgebaut, ergänzen Möbel und Leuchten dieser Zeit den Bestand. Verwertbares übernehmen wir; die Räumung des übrigen Hausrats erledigt auf Wunsch unsere Schwesterseite für Wien.
Sparten im 13. Bezirk
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