Carlo Carlone im 1. Bezirk, 1010 Wien
Carlo Carlone an der Freyung: Stiegenhaus des Palais Daun-Kinsky
Das Deckenbild im Stiegenhaus des Palais Daun-Kinsky an der Freyung stammt von Carlo Carlone, der für Prinz Eugen und den Wiener Hochadel malte.
Johann Lukas von Hildebrandt errichtete 1713–1716 an der Freyung das Palais Daun-Kinsky, eines der Barockpalais zwischen Herrengasse und Schottenviertel. Im Stiegenhaus malte Carlo Carlone das Deckenbild, das den Treppenaufgang zum Repräsentationsraum macht. Carlone, 1686 in Scaria geboren, arbeitete ab dem zweiten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts in Wien und freskierte auch den Marmorsaal des Oberen Belvedere. Heute finden im Palais Kunstauktionen statt, das Haus ist damit Teil des Wiener Kunstmarkts geblieben.
Alte Meister wechseln in der Inneren Stadt seit Generationen den Besitzer, über das Dorotheum und die Händler um Dorotheergasse und Spiegelgasse. Für Ölskizzen und Zeichnungen italienischer Freskanten zählen Malgrund, Leinwand, Rahmung und Herkunft; Etiketten früherer Auktionen auf der Rückseite helfen bei der Provenienz. Wir kaufen Gemälde und Zeichnungen des 17. und 18. Jahrhunderts aus Barock- und Ringstraßenwohnungen und prüfen die Herkunft, wenn ein Bild vor 1938 einer jüdischen Familie gehörte.
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