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Künstler: Musik (Autographen & Noten)

Arnold Schönberg

Komponist, Musiktheoretiker, Maler, 1874–1951, Wien – Berlin – Los Angeles

Komponist der freien Atonalität und der Zwölftonmethode; Lehrer von Alban Berg und Anton Webern, Maler expressionistischer Bilder um 1910.

Arnold Schönberg kam 1874 in der Leopoldstadt zur Welt und brachte sich das Komponieren weitgehend selbst bei, unterstützt von Alexander Zemlinsky, dessen Schwester Mathilde er 1901 heiratete. Ab 1904 unterrichtete er Alban Berg und Anton Webern. 1918–1925 lebte er in Mödling, 1926–1933 lehrte er an der Preußischen Akademie der Künste in Berlin. 1933 emigrierte er in die USA und lehrte ab 1936 an der University of California in Los Angeles, wo er 1951 starb.

Auf spätromantische Werke wie „Verklärte Nacht“ (1899) und die „Gurre-Lieder“ folgten ab 1908 atonale Kompositionen, etwa „Pierrot lunaire“ (1912), und in den frühen 1920er-Jahren die Methode der Komposition mit zwölf Tönen. 1911 erschien seine „Harmonielehre“ bei der Universal Edition. Als Maler stellte er 1910 in der Buchhandlung Hugo Heller aus und war 1911/12 an der ersten Ausstellung des Blauen Reiters beteiligt. Mit Richard Gerstl, der ihn und seine Familie porträtierte, kam es 1908 zum Bruch.

Der Nachlass liegt seit 1998 im Arnold Schönberg Center in Wien. Im Handel erscheinen Briefe, aus der amerikanischen Zeit oft maschinengeschrieben mit eigenhändiger Unterschrift, Postkarten, Widmungsexemplare der Universal Edition und selten Zeichnungen. Gemälde Schönbergs sind sehr rar und werden über das Werkverzeichnis des Centers geprüft.

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