J. & L. Lobmeyr im 1. Bezirk, 1010 Wien
J. & L. Lobmeyr in der Kärntner Straße: Glas und Luster seit 1823
Seit 1895 hat J. & L. Lobmeyr Geschäft und kleines Firmenmuseum in der Kärntner Straße 26; in den 1880er-Jahren baute das Haus elektrische Luster.
Josef Lobmeyr eröffnete 1823 eine Glashandlung, die seine Söhne Josef und Ludwig als J. & L. Lobmeyr fortführten; seit 1895 liegt das Geschäft mit einem kleinen Firmenmuseum in der Kärntner Straße 26, zwischen Staatsoper und Stephansplatz. Ludwig Lobmeyr ließ in böhmischen Hütten und Raffinerien nach eigenen Vorgaben arbeiten und zog Architekten wie Theophil Hansen als Entwerfer heran. In den 1880er-Jahren gehörte das Haus zu den ersten, die elektrisch beleuchtete Luster bauten; Ringstraßenwohnungen der Inneren Stadt bewahren Luster dieser Jahrzehnte bis heute.
Lobmeyr-Glas reicht vom Musselinglas des 19. Jahrhunderts über die Trinkservice nach Hansen bis zum Service Nr. 248, das Adolf Loos 1931 entwarf. Merkmale sind dünnwandiges, klares Glas, präziser Schliff und Gravur; eine kleine geätzte Marke ist hilfreich, fehlt aber oft. Bei Lustern zählen Gestell, Behang aus geschliffenem Kristall und Originalelektrik. Luster demontieren wir fachgerecht und verpacken jeden Behang einzeln. Glas aus Ringstraßenwohnungen zählen wir nach Gläsergröße und Stückzahl durch.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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