Johann Christian Wilhelm Beyer im 13. Bezirk, 1130 Wien
Johann Christian Wilhelm Beyer und die Statuen im Schönbrunner Park
Ab 1773 leitete Johann Christian Wilhelm Beyer die Statuenausstattung des Schönbrunner Parks; 1778 kaufte er ein Haus in Hietzing, wo er 1796 starb.
Die Marmorfiguren am Großen Parterre des Schönbrunner Schlossparks entstanden ab 1773 unter der Leitung von Johann Christian Wilhelm Beyer; 1780 kam der Neptunbrunnen hinzu. Beyer hatte in Paris Architektur und Malerei, in Rom Malerei studiert, dort Winckelmann kennengelernt und sich nach der Teilnahme an Ausgrabungen der Bildhauerei zugewandt. 1778 kaufte er ein Haus in Hietzing und lebte damit nahe seiner Baustelle; er starb 1796 im Ort.
Vor Wien war Beyer ab 1759 Hofmaler und Modellmeister der Porzellanmanufaktur Ludwigsburg. Ludwigsburger Porzellan trägt meist die blaue Unterglasurmarke aus zwei verschlungenen C unter einer Krone; Figuren seiner Zeit zeigen fein modellierte Gewänder und klassizistische Haltung. Nachausformungen und Fälschungen gibt es reichlich, Masse, Glasur und Malweise trennen sie vom Original. In Hietzinger Villen mit Vitrinen voller Porzellan lohnt der Blick auf die Unterseite jeder Figur.
Sparten im 13. Bezirk
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