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Ingeborg Strobl im 2. Bezirk, 1020 Wien

Ingeborg Strobl in der Leopoldstadt: Emailtafeln in der Novaragasse

„ein Garten (zum Beispiel)“ heißen die Emailtafeln, die Ingeborg Strobl 2008 an einem Wohnbau in der Novaragasse anbrachte.

An einem Wohnbau in der Novaragasse brachte Ingeborg Strobl 2008 Emailtafeln mit dem Titel „ein Garten (zum Beispiel)“ an. Die Gasse liegt im Gründerzeitbestand der Leopoldstadt, wo Zinshäuser mit Zimmer-Küche-Kabinett-Wohnungen neben Neubauten stehen; Tiere, Pflanzen und der städtische Alltag waren Strobls Thema. Die 1949 in Schladming geborene Künstlerin studierte zunächst Grafik an der Wiener Hochschule für angewandte Kunst, 1972–1974 dann Keramik am Royal College of Art in London, und lebte bis zu ihrem Tod 2017 in Wien.

Strobls „Anti-Design“-Keramik, 1974 in der Neuen Galerie Graz gezeigt, dazu Collagen, Fotografien und Künstlerbücher bilden ihr Werk; die Retrospektive im mumok 2020 hat es neu sichtbar gemacht. Echtheit belegen Signatur, Ausstellungsetiketten und Kataloge, etwa der Secession 1992 oder des Wien Museums 2015. Keramik prüfen wir auf Glasurfehler und Reparaturen. Atelierhaushalte in der Leopoldstadt bewahren solche Arbeiten oft zusammen mit Korrespondenz und Fotoalben.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.