Heinrich Kautsch im 1. Bezirk, 1010 Wien
Heinrich Kautsch am Heldentor: Kränze für das äußere Burgtor
Am Heldentor zwischen Heldenplatz und Ring stammen die Kränze von Heinrich Kautsch, dem Medailleur des Jugendstils, der ab 1889 in Paris arbeitete.
Das Heldentor, das äußere Burgtor zwischen Heldenplatz und Ring, trägt Kränze von Heinrich Kautsch. Der Prager Medailleur hatte an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Stefan Schwartz und Otto König gelernt, lehrte ab 1882 in Prag und ging 1889 nach Paris, wo er bei Jean-Antoine Injalbert und Louis Auguste Roubaud arbeitete. Auf der Weltausstellung 1900 war er Vizepräsident der internationalen Jury und Delegierter der Abteilung Bosnien-Herzegowina. Er starb 1943 in Wien.
Kautschs Hauptgebiet sind Plaketten und Medaillen im flachen Relief des Jugendstils, häufig Frauenköpfe und Allegorien in Bronze oder Silber. Gegossene Plaketten zeigen eine leicht körnige Oberfläche, geprägte Stücke scharfe Kanten; die Signatur sitzt meist im Relief. Silberne Exemplare prüfen wir auf Feingehaltspunzen. Das Münzkabinett des Kunsthistorischen Museums, wenige Schritte vom Heldenplatz, ist die naheliegende Vergleichssammlung für solche Stücke aus Schreibtischladen und Vitrinen.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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