Ferdinand Georg Waldmüller im 2. Bezirk, 1020 Wien
Ferdinand Georg Waldmüller im Prater: Landschaften um 1830
Um 1830 malte Ferdinand Georg Waldmüller Landschaften im Prater, dem Augebiet, das Joseph II. 1766 für die Allgemeinheit geöffnet hatte.
Joseph II. öffnete den Prater 1766 für die Allgemeinheit, und das Augebiet zwischen Donau und Donaukanal wurde zum Ausflugsziel der Wiener. Ferdinand Georg Waldmüller malte hier um 1830 Landschaften mit alten Bäumen, Wiesen und Licht, nach genauer Naturbeobachtung statt nach akademischen Vorlagen. 1829 war er Kustos der Lamberg’schen Gemäldegalerie an der Akademie geworden. Hauptallee und Lusthaus, das Isidore Canevale 1781–1783 baute, gehörten zu den Orten, die Spaziergänger seiner Zeit kannten.
Kaum ein Biedermeiermaler wurde so oft kopiert und nachgeahmt; Signaturen „Waldmüller“ stehen auch auf Werkstattbildern und späten Kopien. Wir vergleichen Malgrund, Holztafel oder Leinwand, Signatur und Datierung mit gesicherten Werken im Belvedere und sprechen offen aus, wenn ein Bild nur „nach Waldmüller“ ist. Biedermeierhäuser an der Praterstraße und großbürgerliche Wohnungen der Gründerzeit bewahren Gemälde dieser Zeit; wir besichtigen kostenlos.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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