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Antiquitäten Wien

Eduard van der Nüll im 1. Bezirk, 1010 Wien

Eduard van der Nüll und die Hofoper: Ornament am Opernring

Innenausstattung und Dekoration der Hofoper (1861–1869) entwarf Eduard van der Nüll; er starb 1868, ein Jahr vor der Eröffnung.

Die Hofoper war der erste große Monumentalbau der Ringstraße. August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll teilten sich die Arbeit: Sicardsburg die Konstruktion, van der Nüll Dekoration, Innenräume und Ornament. Öffentliche Kritik am Bau und eine Bemerkung des Kaisers trafen ihn schwer; im April 1868 nahm er sich das Leben, Sicardsburg starb wenige Wochen später. Als das Haus im März 1945 ausbrannte, blieben Hauptstiege, Schwind-Foyer und Teesalon erhalten, die bis heute seine Raumkunst zeigen.

Van der Nüll lehrte ab 1844 Ornamentik und Perspektive an der Akademie; Vorlagenwerke, Ornamentstiche und Musterblätter dieser Schule sind ein eigenes Sammelgebiet. Wir kaufen sie gemeinsam mit Möbeln, Spiegeln und Lustern des Historismus aus Ringstraßenwohnungen. Theaterzettel, Programmhefte und Fotografien der Staatsoper, oft über Generationen im Kärntner Viertel aufbewahrt, nehmen wir als geschlossene Sammlung und ordnen sie nach Spielzeiten.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.