Bernardo Bellotto im 13. Bezirk, 1130 Wien
Bellotto in Hietzing: Schönbrunn um 1760
Bellottos Ansicht von Schönbrunn (1759/60) zeigt das Schloss nach Pacassis Umbau und vor der Gloriette – ein Hauptstück der Wiener Folge.
Bellotto malte Schloss Schönbrunn 1759/60 von der Ehrenhofseite, mit Kutschen, Garde und Hofgesellschaft; nach der Überlieferung hält das Bild den Tag fest, an dem die Nachricht vom Sieg bei Kunersdorf 1759 eintraf. Es zeigt das Schloss kurz nach Pacassis Umbau, noch ohne die Gloriette, die Hohenberg erst 1775 auf die Anhöhe setzte. Das Gemälde gehört zur Wiener Folge im Kunsthistorischen Museum. Wer die Szene mit dem heutigen Schloss vergleicht, sieht, wie wenig sich die Hauptfassade seither verändert hat.
Schönbrunn-Ansichten sind ein großes Sammelgebiet: Kupferstiche des 18. Jahrhunderts, kolorierte Umrissradierungen des Biedermeier, Lithografien und frühe Fotografien. Für die Bewertung zählen Technik, Abzug, Kolorit und Erhaltung; Reproduktionen aus Kalendern und Büchern erkennt man an Raster und Papier. Aus Hietzinger Villen kommen solche Blätter oft gerahmt in Serien, die wir als Ganzes begutachten, bevor einzelne Rahmen geöffnet werden.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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