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Andrea Pozzo im 9. Bezirk, 1090 Wien

Andrea Pozzo im Gartenpalais Liechtenstein: der Herkulessaal

Andrea Pozzos Deckenfresko im Herkulessaal des Gartenpalais Liechtenstein (1704–1708) gehört zu seinen letzten Arbeiten – Scheinarchitektur in der Rossau.

Im Gartenpalais Liechtenstein in der Rossau malte Andrea Pozzo 1704–1708 das Deckenfresko des Herkulessaals: die Aufnahme des Herkules in den Olymp unter einer gemalten Architektur, die den Saal nach oben öffnet. Domenico Martinelli hatte das Palais um 1690–1711 entworfen, Johann Michael Rottmayr freskierte die Stiegenhäuser. Pozzo war um 1703 auf Ruf Leopolds I. nach Wien gekommen und starb hier 1709. Heute zeigt das Haus die Fürstlichen Sammlungen.

Pozzos Wirkung im Handel zeigt sich weniger in eigenen Werken als in Ölskizzen seiner Nachfolger und in seinem Lehrbuch „Perspectiva pictorum et architectorum“, das ab 1693 in Rom erschien und Generationen von Freskanten als Vorlage diente. Ausgaben mit Kupferstichtafeln, auch die zweisprachige Augsburger Ausgabe, sind gesucht; wir prüfen Vollständigkeit der Tafeln, Einband und Druckort. Barocke Deckenentwürfe aus Privatbesitz gleichen wir mit den Sälen im Gartenpalais ab.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.