Alfred Cossmann im 14. Bezirk, 1140 Wien
Die Cossmanngasse in Penzing: Erinnerung an einen Kupferstecher
Seit 1952 trägt in Penzing eine Gasse den Namen Alfred Cossmanns, der den Kupferstich in Wien über Jahrzehnte weitergab.
Seit 1952 erinnert in Penzing die Cossmanngasse an Alfred Cossmann, der im Jahr davor gestorben war. Der Name ehrt einen Grafiker, der den Kupferstich in Wien über Jahrzehnte weitergab: als Schüler an der Kunstgewerbeschule, an der Akademie mit William Unger, ab 1920 als Lehrer an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt. Penzing hat eine eigene Tradition des Drucks; an der Hütteldorfer Straße produziert PiatnikSpielkarten, deren Tarockblätter in fast jedem Wiener Haushalt liegen.
Cossmanns Werk ist überschaubar und gut bestimmbar: Exlibris, Porträtstiche und Gelegenheitsgrafik, oft mit Bleistiftsignatur unter der Darstellung. Für Grafiksammlungen aus Penzinger Haushalten gilt: Mappen mit Kupferstichen, Radierungen und Holzschnitten der Zwischenkriegszeit sichten wir Blatt für Blatt, weil Künstler, Zustand und Abzugsqualität einzeln zählen. Alte Spielkarten von Piatnik und Gesellschaftsspiele bewerten wir bei derselben Gelegenheit.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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