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Adolf Frohner im 20. Bezirk, 1200 Wien

Adolf Frohner in der Brigittenau: die Blutorgel in der Perinetgasse

In einem Keller der Perinetgasse ließ sich Adolf Frohner 1962 mit Muehl und Nitsch für „Die Blutorgel“ einmauern – ein Ausgangspunkt des Wiener Aktionismus.

In einem Kellerraum der Perinetgasse ließen sich Adolf Frohner, Otto Muehl und Hermann Nitsch 1962 für die Aktion „Die Blutorgel“ einmauern. Das Ereignis gilt als einer der Ausgangspunkte des Wiener Aktionismus. Der Ort liegt im Süden der Brigittenau, zwischen Gründerzeit-Zinshäusern mit Werkstatthöfen und Gemeindebauten – ein Arbeiterviertel, keine Galerienadresse. Frohner, 1934 in Groß-Inzersdorf im Weinviertel geboren, lernte danach in Paris den Nouveau Réalisme kennen und lehrte ab den 1970er-Jahren an der Angewandten.

Frohners Werk ist im Handel breit vertreten: Zeichnungen und Radierungen des menschlichen Körpers, Collagen, Objektbilder und Gemälde ab den 1960er-Jahren. Signierte und nummerierte Druckgrafik ist häufiger als Unikate; bei Zeichnungen helfen Datierung, Papier und Ausstellungsnachweise. Das Forum Frohner in Krems, 2007 eröffnet, dokumentiert sein Werk. Aus Brigittenauer Haushalten kommen solche Blätter manchmal zusammen mit Schallplatten, Fotos und Drucksachen der 1960er-Jahre.

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.