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Stimmungsimpressionismus im 3. Bezirk, 1030 Wien

Stimmungsimpressionismus im Belvedere: Tina Blaus Prater

Tina Blaus „Frühling im Prater“ (1882) im Belvedere ist der Bezugspunkt für Landschaften von Schindler, Egner und Wisinger-Florian aus Wiener Privatbesitz.

Tina Blaus „Frühling im Prater“ von 1882 zählt zu den Hauptwerken, mit denen das Belvedere den Stimmungsimpressionismus zeigt: Licht, Laub und Wiese ohne erzählende Anekdote, genau das, was der Kreis um Emil Jakob Schindler anstrebte. Blau, Olga Wisinger-Florian und Marie Egner arbeiteten in einer Zeit, in der Frauen die Akademie bis 1920 verschlossen blieb. Das Belvedere am Rennweg, einst Sommerschloss Prinz Eugens, bewahrt weitere Hauptwerke der Richtung und ist damit die nächstgelegene Vergleichssammlung für Bilder aus Privatbesitz.

Im Handel sind die Maler des Stimmungsimpressionismus mit Ölstudien auf Holz oder Karton, Aquarellen und kleineren Leinwänden vertreten. Die Signatur allein beweist wenig; entscheidend sind Malweise, Bildträger, Ausstellungs- und Händleretiketten und ein Abgleich mit Werkverzeichnissen, wo es sie gibt. Aus den großbürgerlichen Wohnungen im Fasanviertel und im Botschaftsviertel kommen solche Bilder als Teil gewachsener Salonhängungen. Wir begutachten sie vor Ort, auch wenn sie noch an der Wand hängen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.