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Textilien, Stickerei & Spitze

Osmanische Stickereien

Gold-, Silber- und Seidenstickereien aus dem Osmanischen Reich, von Bohça bis Dival-Arbeit.

Im Osmanischen Reich entstanden Stickereien für Haushalt, Mitgift und Repräsentation. Bohça sind quadratische Einschlagtücher für Kleidung und Geschenke, Yağlık lange, schmale Tücher mit bestickten Enden, die als Handtuch oder Serviette dienten. Bei der Dival-Arbeit wird Goldfaden über eine Kartonunterlage auf Samt gelegt und mit feinen Stichen befestigt; so entstanden Kissen, Decken, Taschen und Tücher mit reliefartigem Glanz. Durch Handel, Diplomatie und die Kriege gelangten viele Stücke nach Wien und in österreichische Sammlungen.

Osmanische Stickereien des 18. und 19. Jahrhunderts sind bei Sammlern islamischer Kunst gefragt. Maßgeblich sind Alter, Technik, Feinheit, Material der Metallfäden und Erhaltung. Angelaufene Metallfäden gehören zum Alter, brüchiger Samt und abgelöste Fäden mindern den Wert. Wir unterscheiden ältere Stücke von späteren Souvenirarbeiten aus dem 20. Jahrhundert. Großflächige Stickereien mit Blumen-, Tulpen- und Granatapfelmotiven in leuchtender Seide sind besonders gesucht.

Woran man es erkennt

  • Bohça-Einschlagtücher
  • Yağlık mit bestickten Enden
  • Dival-Goldstickerei auf Samt
  • Blumen- und Granatapfelmotive
  • Abgrenzung zu Souvenirarbeiten

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.