Lobmeyr-Gläser
Gläser, Vasen und Musselinglas der Wiener Firma Lobmeyr, von Ludwig Lobmeyr bis zu den Entwürfen der Wiener Moderne.
J. & L. Lobmeyr geht auf eine 1823 von Josef Lobmeyr in Wien gegründete Glashandlung zurück. Das Unternehmen ließ Glas in böhmischen Hütten nach eigenen Entwürfen fertigen und veredeln. Ludwig Lobmeyr arbeitete mit Architekten und Malern der Ringstraßenzeit zusammen, 1883 entstanden in Zusammenarbeit mit Thomas Edison elektrisch beleuchtete Luster. Sein Neffe Stefan Rath übernahm 1902 und holte Josef Hoffmann, der um 1910 den matt schwarzen Bronzitdekor entwarf. Später folgten Entwürfe von Adolf Loos, Oswald Haerdtl, Oskar Strnad, Hilda Jesser und Ena Rottenberg, gefertigt oft aus dem extrem dünnen Musselinglas.
Bewertet werden Entwerfer, Modell, Alter, Ausführung und Zustand. Gläser mit Bronzitdekor, gravierte Stücke der 1920er-Jahre und frühe Ausführungen von Hoffmann oder Loos sind gesucht. Viele Lobmeyr-Gläser tragen eine geätzte Marke, ältere Stücke oft keine. Musselinglas ist sehr dünn und empfindlich, kleinste Chips und Sprünge mindern deutlich. Da zahlreiche Modelle unverändert weiterproduziert werden, ist die Datierung über Marke und Abnutzung wichtig. Originale Etuis und Rechnungen stützen die Zuordnung.
Woran man es erkennt
- Bronzitdekor nach Hoffmann
- Musselinglas
- Geätzte Marke
- Weiterproduzierte Modelle
Hersteller
Lobmeyr-Gläser verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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