Pieter Bruegel d. Ä. im 1. Bezirk, 1010 Wien
Pieter Bruegel d. Ä. am Maria-Theresien-Platz: zwölf Gemälde
Zwölf Gemälde Pieter Bruegels d. Ä. besitzt das Kunsthistorische Museum, darunter „Die Jäger im Schnee“. Der Markt kennt vor allem Stiche und Brueghel-Kopien.
Im Kunsthistorischen Museum hängen zwölf Tafeln des flämischen Malers, darunter „Die Jäger im Schnee“ von 1565 aus einer Folge von Monatsbildern. Nirgendwo sonst ist eine größere Gruppe seiner Gemälde vereint. Sie kamen über die Sammlungen der Habsburger nach Wien und hängen heute im Kunsthistorischen Museum, dessen Kuppelbau am Maria-Theresien-Platz dem Naturhistorischen Museum gegenübersteht. Vom Bruegel-Saal sind es zehn Gehminuten über Hofburg und Josefsplatz bis zu den Kunsthandlungen der Dorotheergasse.
Bruegel lieferte in Antwerpen Vorzeichnungen für den Verleger Hieronymus Cock, dessen Haus „Aux Quatre Vents“ die Kupferstiche verbreitete; Abzüge mit Cocks Adresse sind gesucht, spätere Nachdrucke derselben Platten häufiger. Seine Söhne Pieter Brueghel d. J. und Jan Brueghel d. Ä. begründeten eine Malerdynastie, deren Werkstätten Kompositionen des Vaters wiederholten. Abzugsfolge und Echtheit eines Stichs bestimmen wir über Papier, Wasserzeichen und Plattenzustand, Gemälde der Dynastie mit Fachliteratur und technischen Befunden.
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