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Künstler: Pop & erzählende Malerei

Peter Pongratz

Maler, Grafiker, geb. 1940, Eisenstadt – Wien

Burgenländischer Maler einer expressiven, farbstarken Figuration; Mitglied der Gruppe „Wirklichkeiten“ in der Wiener Secession 1968.

Peter Pongratz, 1940 in Eisenstadt geboren, studierte Malerei in Wien. 1968 gehörte er zur Gruppe „Wirklichkeiten“, die der Kritiker Otto Breicha in der Wiener Secession vorstellte, gemeinsam mit Wolfgang Herzig, Martha Jungwirth, Kurt Kocherscheidt, Franz Ringel und Robert Zeppel-Sperl. Die Gruppe stellte eine bunte, erzählende Figuration gegen das Informel der Galerie nächst St. Stephan. Pongratz lebt und arbeitet in Wien und stellt seit den 1960er Jahren im In- und Ausland aus.

Pongratz malt Figuren, Köpfe, Tiere und Landschaften in heftiger, flächiger Farbe, mit groben Konturen und Anleihen bei Kinderzeichnung und Art brut. In Bildtiteln und Motiven setzt er sich mit Vorbildern auseinander, etwa im „Selbstporträt auf Gerstl’sche Art“ oder dem „Porträt Dr. Fuchs als Schwein“, beide im Museum der Moderne Salzburg. Spätere Arbeiten reflektieren Reisen, darunter nach Australien. Neben Gemälden stehen Zeichnungen, Gouachen und Druckgrafik.

Gemälde und Papierarbeiten sind meist signiert und datiert, Druckgrafik mit Bleistift nummeriert. Für Arbeiten aus der Zeit der „Wirklichkeiten“ sind Ausstellungsetiketten und Katalogabbildungen die wichtigsten Belege. Pastose Acrylflächen verschmutzen leicht und lassen sich schwer reinigen. Herkunft aus Wiener Galerien und Sammlungen erleichtert die Zuordnung undatierter Blätter; Widmungen auf der Rückseite geben oft Hinweise auf das Entstehungsjahr.

Epochen & Stile

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