Otto Mauer im 1. Bezirk, 1010 Wien
Otto Mauer in der Inneren Stadt: die Galerie St. Stephan von 1954
Der Domprediger gründete 1954 die Galerie St. Stephan in der Grünangergasse; seine Sammlung zeigt heute das Dom Museum Wien.
Otto Mauer predigte im Stephansdom und suchte das Gespräch zwischen Kirche und moderner Kunst; 1954 gründete er in der Grünangergasse die Galerie St. Stephan. Hier stellten junge Maler aus, die als Gruppe St. Stephan bekannt wurden – Arnulf Rainer, Markus Prachensky, Josef Mikl und Wolfgang Hollegha. Später hieß die Galerie Galerie nächst St. Stephan und blieb eine Adresse der Gegenwartskunst. Mauers eigene Sammlung bildet einen Schwerpunkt des Dom Museums Wien am Stephansplatz. In derselben Gasse hatte Otto Kallir in den 1920er-Jahren die Neue Galerie geführt.
Werke der Nachkriegsavantgarde aus dem Umfeld der Galerie – informelle Malerei, Grafik, Übermalungen, Kataloge und Plakate der Ausstellungen – kommen aus Sammlerhaushalten in den Handel. Für die Bewertung zählen Signatur, Datierung, Galerieetiketten und Ausstellungsnachweise; Kataloge der 1950er- und 1960er-Jahre helfen bei der Zuordnung. Wir prüfen Technik, Malgrund und Rückseite und gleichen Signaturen ab. Gegenwartskunst und Druckwerke aus Wohnungen der Inneren Stadt sehen wir uns an, zuerst auf Fotos, dann vor Ort.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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