Martino Altomonte im 3. Bezirk, 1030 Wien
Martino Altomonte in der Landstraße: Fresko im Unteren Belvedere
Um 1716 malte Altomonte das Deckenfresko im Marmorsaal des Unteren Belvedere, des Wohnschlosses, das Hildebrandt für Prinz Eugen errichtete.
Johann Lukas von Hildebrandt baute 1712 bis 1716 für Prinz Eugen das Untere Belvedere, das eigentliche Wohnschloss am Rennweg; das Obere Belvedere folgte als Repräsentationsbau. Den Marmorsaal des Unteren Belvedere schmückt das Deckenfresko von Martino Altomonte, um 1716 entstanden, den Marmorsaal im oberen Schloss freskierte dagegen Carlo Carlone. Altomonte, 1657 in Neapel als Martin Hohenberg geboren, hatte für den polnischen König Johann III. Sobieski gearbeitet und lebte ab 1703 in Wien. Ab 1923 war im Unteren Belvedere das Barockmuseum untergebracht.
Barocke Malerei gelangt vor allem als Altarbild, Ölskizze oder Kabinettstück in den Handel; Ölskizzen zu Fresken und Altären sind für Sammler besonders aufschlussreich. Wir prüfen Leinwand, Doublierung, Grundierung und Malweise und vergleichen mit gesicherten Werken Altomontes und seines Sohnes Bartolomeo. Sakrale Bilder aus Kirchenbesitz kaufen wir nur mit geklärter Provenienz. Haushalte im Botschaftsviertel bewahren mitunter Barockbilder in alten Rahmen; Aufnahmen von Bildseite und Keilrahmen reichen für den Anfang.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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