Johann Martin Fischer im 18. Bezirk, 1180 Wien
Johann Martin Fischer in Währing: Kreuzigungsgruppe und Grab
In der Währinger Pfarrkirche steht Johann Martin Fischers Kreuzigungsgruppe von um 1799; sein Grab am alten Währinger Ortsfriedhof ist erhalten.
Die Währinger Pfarrkirche St. Gertrud besitzt eine Kreuzigungsgruppe, die Johann Martin Fischer um 1799 schuf. Am alten Währinger Ortsfriedhof, dem heutigen Schubertpark, ist sein Grab erhalten; dort stehen auch die ursprünglichen Grabdenkmäler Beethovens und Schuberts. Währing war damals ein Weinbaudorf vor der Stadt, Gersthof und Pötzleinsdorf dienten wohlhabenden Wiener Familien als Sommerfrische. Fischer, Bauernsohn aus dem Allgäu, war 1815 Direktor der Maler- und Bildhauerschule der Akademie geworden; er starb 1820.
Währinger Villen und Altbauwohnungen bewahren Biedermeier-Möbel, Alt-Wiener Uhren und Grafik aus der Zeit um 1800; das Geymüllerschlössel dient als Vergleichssammlung. Sakrale Bildwerke des Klassizismus – Kruzifixe, Assistenzfiguren, Reliefs – prüfen wir auf Holzart, Fassung und mögliche kirchliche Herkunft, bevor wir sie ankaufen. Stiche und Fotografien zu Beethoven und Schubert sind in Währing ein eigenes Sammelgebiet.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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