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Künstler: Internationale Kunst nach 1945

Heinz Mack

Bildhauer, Maler, Lichtkünstler, geb. 1931, Lollar – Düsseldorf – Mönchengladbach – Ibiza

Deutscher Mitbegründer der Gruppe ZERO 1957; Lichtreliefs, Lichtstelen und das Sahara-Projekt, später farbige „Chromatische Konstellationen“.

Heinz Mack, 1931 in Lollar in Hessen geboren, studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und Philosophie in Köln. 1957 gründete er mit Otto Piene die Gruppe ZERO, die mit Licht, Bewegung und Leere einen Neubeginn nach dem Informel suchte; 1961 kam Günther Uecker hinzu. Mack plante früh Kunst in der Wüste und verwirklichte 1968 das Sahara-Projekt mit Lichtstelen und Spiegeln. 1970 vertrat er Deutschland auf der Biennale von Venedig. Er lebt und arbeitet in Mönchengladbach und auf Ibiza.

Macks Werk arbeitet mit Licht als Material: Lichtreliefs aus geriffeltem Aluminium und Metallfolien, Rotoren, Stelen aus Edelstahl und Plexiglas, Lichtinstallationen im öffentlichen Raum. In der Malerei entstanden die schwarzweißen Dynamischen Strukturen der 1950er Jahre und später die farbigen „Chromatischen Konstellationen“. Die Druckgrafik umfasst Siebdrucke, Prägedrucke und Editionen mit Metallfolie, Spiegel und Plexiglas. Licht wird so zum eigentlichen Material, die Oberfläche zum Spiegel von Bewegung und Tageszeit.

Metallreliefs und Spiegel sind auf Kratzer, Oxidation und Dellen zu prüfen; polierte Oberflächen lassen sich kaum unsichtbar überarbeiten. Siebdrucke und Prägedrucke sind von Hand signiert und nummeriert, oft mit Jahr. Editionen mit Folie und Plexiglas sollten unbeschädigt in der Originalkassette vorliegen. Herkunft und Abgleich mit dem Archiv des Künstlers stützen die Zuschreibung.

Epochen & Stile

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