Fritz Wotruba im 23. Bezirk, 1230 Wien
Fritz Wotruba in Mauer: die Kirche auf dem Georgenberg
Auf dem Georgenberg in Mauer steht Fritz Wotrubas Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit, geweiht 1976 – eine begehbare Skulptur aus 152 Betonblöcken.
Mauer war Weinbauort und Sommerfrische, mit Heurigen in der Maurer Langen Gasse und Villen am Maurer Wald; 1938 kam es zu Wien, 1954 zum neuen 23. Bezirk. Auf dem Georgenberg entstand 1974–1976 nach dem Modell Fritz Wotrubas die Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit. 152 unterschiedlich große Betonquader sind unregelmäßig gestapelt, Licht fällt durch schmale Glasflächen in den Raum. Wotruba, der 1945 die Bildhauerklasse der Akademie übernommen hatte, starb 1975; die Weihe 1976 erlebte er nicht mehr.
Plastik und Grafik der Nachkriegsmoderne aus dem Umfeld Wotrubas kommen in Liesinger Villen und Sammlerhaushalten vor. Wir kaufen Kleinplastik, Zeichnungen und Lithografien und prüfen bei Bronzen Gießerstempel, Guss und Patina, bei Grafik Signatur, Auflage und Papier. Häuser in Mauer und Rodaun mit Weinkeller, Presshaus und Garten umfassen oft Bestände mehrerer Generationen; wir sichten sie in einem Termin und nennen danach ein Gesamtangebot.
Fritz Wotruba in anderen Bezirken
Rudolfsheim-Fünfhaus
„Große stehende Figur“ vor der Wiener Stadthalle (1956–1959).
Margareten
Relief in der Reinprechtsdorfer Straße (1953).
Brigittenau
„Junger Riese“ am Gemeindebau Friedrich-Engels-Platz (1932, 1938 entfernt).
Landstraße
Nachlass und Wotruba-Bestand im Belvedere 21.
Simmering
Ehrengrab mit dem „Großen Torso“ (1971) am Zentralfriedhof.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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