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Friedrich von Schmidt im 20. Bezirk, 1200 Wien

Friedrich von Schmidt in der Brigittenau: die Brigittakirche

1867–1873 baute Friedrich von Schmidt am Brigittaplatz die neugotische Brigittakirche – Kirche des wachsenden Viertels nördlich der Leopoldstadt.

Zwei Jahrhunderte nach der barocken Brigittakapelle von 1651 erhielt das Augebiet eine große Pfarrkirche: 1867–1873 baute Friedrich von Schmidt am Brigittaplatz die neugotische Brigittakirche. In denselben Jahren entstand der Nordwestbahnhof (1872/73), und die Donauregulierung 1870–1875 machte Flächen für Zinshäuser, Gewerbe und Hafenanlagen am Handelskai frei. Aus dem Kirchtagsort wurde ein Arbeiter- und Industrieviertel, das sich 1900 als 20. Bezirk von der Leopoldstadt löste. Viele Häuser der Jahrhundertwende um Wallensteinplatz und Hannovermarkt tragen bis heute Stuckfassaden mit Hausnamen.

Hafen und Bahn hinterließen in Brigittenauer Wohnungen Schifffahrtsandenken, Hafenfotografien, Bahn- und Hafenpläne sowie Firmenschriften von Speditionen. Aus der Gemeindebaukultur der Zwischenkriegszeit stammen Fahnen, Anstecknadeln und Festschriften der Sport- und Arbeitervereine. Wir kaufen solche Bestände ebenso wie Andachtsbilder, Gebetbücher und Ansichtskarten der Brigittakirche, die um 1900 als Postkartenmotiv verbreitet war. In Altbauten um Gaußplatz und Jägerstraße mit originalen Küchenkästen besichtigen wir kostenlos.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.