Street Art im 2. Bezirk, 1020 Wien
Street Art am Donaukanal: legale Wände in der Leopoldstadt
Am Donaukanal liegen legale Wienerwand-Flächen. Gehandelt werden nicht die Wände, sondern Leinwände, Drucke und Editionen – mit Nachweisen.
Entlang des Donaukanals sind viele Mauern als Wienerwand ausgewiesen – Flächen, auf denen Sprühen erlaubt ist. Auf der Leopoldstädter Seite, unterhalb von Karmeliterviertel und Unterem Werd, werden die Bilder laufend übermalt und erneuert. Hier lässt sich ablesen, was in New York um 1970 begann: Schriftzüge, Schablonen, Paste-ups, großflächige Figuren. Der Kanal trennt die Leopoldstadt von der Inneren Stadt; landeinwärts beginnen Karmelitermarkt und Taborstraße, um die sich vor 1938 Trödler- und Möbelgeschäfte konzentrierten.
Was an der Wand steht, bleibt dort; in den Handel kommen Leinwände, Siebdrucke, Editionen und Skizzenbücher. Bei international gehandelten Namen sind Echtheitsnachweise entscheidend – Banksy-Arbeiten etwa werden über Pest Control zertifiziert, Drucke von Shepard Fairey oder Invader tragen in der Regel Signatur und Auflagennummer. Fälschungen sind häufig; Rechnungen von Galerien und Auktionshäusern helfen bei der Prüfung. Arbeiten Wiener Sprayer auf Leinwand oder Papier sehen wir uns ebenso an.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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