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Glas & Kristall

Weinrömer

Grüne Römer mit Nuppenstiel und farbige Kristallrömer des Historismus und der Zwischenkriegszeit.

Der Römer ist ein Weinglas mit kugeliger Kuppa, einem hohlen, mit Nuppen besetzten Schaft und einem gesponnenen Fuß, entwickelt im Rheinland und in den Niederlanden im 16. und 17. Jahrhundert. Das grüne Waldglas der frühen Römer verdankt seine Farbe dem Eisengehalt der Rohstoffe. Im Historismus wurde der Römer als typisches Weißweinglas wiederbelebt, oft in Grün oder Braun mit Nuppen und Vergoldung. Im späten 19. und im 20. Jahrhundert entstanden Römer aus Bleikristall mit farbigem Überfang in Rubin, Blau, Grün, Gelb und Violett, oft als Satz in sechs Farben.

Für die Einstufung zählen Alter, Form, Glasmasse, Schliff, Farbe und Vollständigkeit. Frühe Römer aus Waldglas sind selten, Historismusrömer und farbige Kristallrömer häufiger. Sätze in verschiedenen Farben und mit fein geschliffenem Überfang sind gefragter als einzelne Gläser. Abgebrochene Nuppen, Chips am Rand und Sprünge im Schaft mindern. Bei farbigen Römern ist die Qualität des Schliffs entscheidend. Stücke von Lobmeyr, Moser oder Theresienthal werden höher bewertet. Fotos des Fußes zeigen Herstellung und Alter.

Woran man es erkennt

  • Nuppen am Schaft
  • Grünes Waldglas
  • Farbige Sätze
  • Geschliffener Überfang

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.