Material: Stein & Bildhauerei
Sandstein
Körniges Sedimentgestein für Gartenfiguren, Bauplastik, Grabmäler und Brunnen; in Niederösterreich der Zogelsdorfer Kalksandstein der Barockbildhauer.
Sandstein besteht aus Quarzkörnern, die ein natürliches Bindemittel aus Ton, Kalk oder Kieselsäure verkittet. Er lässt sich gut bearbeiten, ist aber porös und verwittert im Freien. Kalkreiche Sandsteine wie der Zogelsdorfer Stein aus der Gegend von Eggenburg waren in Niederösterreich ein bevorzugtes Material barocker Bildhauer.
Aus Sandstein entstanden Heiligenfiguren auf Brücken und Plätzen, Gartenfiguren und Vasen für Schlossparks, Grabmäler, Bildstöcke und Bauplastik. Stein aus dem Elbsandsteingebirge prägt die Dresdner Barockbauten. Viele Gartenfiguren des 18. und 19. Jahrhunderts stehen heute als Kopien an ihrem Ort, die Originale in Museen oder Lapidarien.
Sandstein zeigt eine körnige, matte Oberfläche; im Freien bilden sich schwarze Krusten und Moos, die Oberfläche sandet ab oder löst sich in Schalen. Kunststein wirkt gleichmäßiger und enthält oft Bläschen und Bewehrung, Naturstein trägt Spuren von Meißel und Zahneisen. Stark verwitterte Figuren lassen sich nur begrenzt restaurieren; Ergänzungen aus Steinersatzmasse heben sich farblich ab.
So prüfen Sie es
- körnige, matte Oberfläche
- Meißel- und Zahneisenspuren
- schwarze Krusten und Moos
- Absanden und Schalenbildung
- hohes Gewicht
Figuren aus denkmalgeschützten Anlagen, Kirchen oder Friedhöfen dürfen nicht ohne Bewilligung entfernt werden; bei unklarer Herkunft wird die Provenienz geprüft.
Sandstein verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ebenfalls: Stein & Bildhauerei
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