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Münze Österreich im 3. Bezirk, 1030 Wien

Münze Österreich am Heumarkt: das Hauptmünzamt

Seit 1838 prägt die Wiener Münze im Hauptmünzamt am Heumarkt, einem Bau von Paul Sprenger; 1989 erschien hier der erste Wiener Philharmoniker in Gold.

Paul Sprenger errichtete 1835–1838 das Hauptmünzamt am Heumarkt, in dem die Wiener Münze seither arbeitet. Ihre Geschichte reicht ins späte 12. Jahrhundert zurück; der Überlieferung nach wurde ein Teil des Lösegelds für Richard Löwenherz in Wien vermünzt – der englische König soll 1192 in Erdberg gefangen genommen worden sein, im selben Bezirk. Die heutige Münze Österreich AG, eine Tochter der Oesterreichischen Nationalbank, prägt Umlauf-, Gedenk- und Anlagemünzen; ihre Verkaufsstelle am Heumarkt ist Bezugspunkt für Sammler.

Aus Landstraßer Haushalten kommen häufig Schilling-Gedenkmünzen in Silber, die als Geschenk in Familien gelangten, dazu Goldmünzen wie der Wiener Philharmoniker und Dukaten. Silber und Gold bewerten wir nach Feingewicht mindestens zum Tageswert; seltene Jahrgänge und Prägequalitäten wie Polierte Platte mit Originaletui und Zertifikat liegen darüber. Wir prüfen Gewicht, Maße und Randbeschaffenheit, um Fälschungen auszuschließen. Lassen Sie Münzen in ihren Kapseln, denn Fingerabdrücke auf Polierter Platte mindern den Wert.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.