Manufaktur: Spielzeug & Modellbahn
Anker-Steinbaukasten
Rudolstadt (Thüringen), seit 1880
Baukasten aus Kunststein in drei Farben, ab 1880 von Friedrich Adolf Richter in Rudolstadt vertrieben, mit Grund- und Ergänzungskästen.
Die Brüder Otto und Gustav Lilienthal entwickelten um 1877 Bausteine aus einer gepressten Masse aus Quarzsand, Kreide und Leinöl und verkauften die Idee 1880 an den Unternehmer Friedrich Adolf Richter in Rudolstadt. Richter vermarktete die Steine mit dem Anker als Markenzeichen und baute ein System aus Grundkästen und Ergänzungskästen auf, mit dem immer größere Bauwerke entstanden. Nach 1945 wurde die Fertigung in der DDR verstaatlicht; seit den 1990er-Jahren wird sie in Rudolstadt fortgeführt.
Gesucht sind vollständige Kästen mit Vorlagenheften, besonders große Ergänzungskästen der Neuen Folge, Kästen mit Brückenbausteinen und Metallteilen, Sonderkästen für Kirchen und Burgen und frühe Kästen aus der Zeit vor 1914 mit Holzschachtel und Deckelbild. Die Steine gibt es in Rot, Ocker und Blaugrau. Vorlagenhefte, Kataloge und Händlerkästen sind als Ergänzung gefragt. Unvollständige Kästen lassen sich über die Steinlisten der Vorlagenhefte genau prüfen.
Kästen tragen das Ankerzeichen auf Deckel und Etikett und eine Nummer, etwa „GK-NF 6“ für Grundkasten Neue Folge Nr. 6, auf die Ergänzungskästen mit „A“ aufbauen. Die Steine selbst sind mit einem Anker geprägt. Den Inhalt zählen wir anhand der Vorlage nach, denn fehlende Steine mindern den Wert und lassen sich nur aus anderen Kästen ergänzen. Abgestoßene Kanten, Feuchtigkeitsschäden und Ölflecken beeinflussen die Bewertung ebenso wie ein beschädigter Deckel.
Entwerfer & Personen
- Otto Lilienthal
- Gustav Lilienthal
- Friedrich Adolf Richter
Anker-Steinbaukasten verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Ebenfalls: Spielzeug & Modellbahn
- Armand Marseilleab 1885
- Gebrüder Bing1863/64–1932
- Corgiseit 1956
- Dinky Toys1934–1979
- Distlerum 1900–1962
- Elastolin1904–1983
- Ernst Paul Lehmann Patentwerkseit 1881
- Fleischmannseit 1887
- Hornbyseit 1920 (Bahnen)
- K. Arnold & Co.seit 1906
- Kämmer & Reinhardtab 1886
- Karl Bub1851–1966
- Käthe Kruseseit 1911
- Kleinbahnseit 1947
- LGBseit 1968
- Liliputseit 1947
- Lineolab 1906
- Märklinseit 1859
- Matadorab 1901
- Matchboxseit 1953
- Meccanoseit 1901
- Piatnikseit 1824
- Rocoseit 1960
- Schildkrötseit 1873, Puppen ab 1896
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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