Teresa Feodorowna Ries im 9. Bezirk, 1090 Wien
Teresa Feodorowna Ries am Alsergrund: Atelier beim Gartenpalais
Um 1906 stellte der Fürst von Liechtenstein der Bildhauerin Teresa Feodorowna Ries Arbeitsräume neben seiner Bildergalerie in der Rossau zur Verfügung.
Neben der Liechtenstein-Galerie im Gartenpalais in der Rossau erhielt Teresa Feodorowna Ries um 1906 Arbeitsräume vom Fürsten von Liechtenstein. Die an der Moskauer Kunstakademie ausgebildete Bildhauerin hatte in Wien, wo Frauen nicht an der Akademie studieren durften, privat bei Edmund Hellmer gelernt; ihre Marmorfigur „Hexe, zur Walpurgisnacht Toilette machend“ erregte 1896 im Künstlerhaus Aufsehen. 1938 besetzte eine SS-Einheit ihr Atelier, 1941 floh sie nach Lugano. Porzellangasse und Liechtensteinstraße liegen wenige Schritte vom Palais.
Arbeiten von Ries – Marmorfiguren, Bronzen und Büsten des Wiener Symbolismus – sind selten und durch die Ereignisse von 1938 vielfach zerstreut. Ein Stück aus dieser Zeit prüfen wir deshalb besonders auf seine Herkunft, bevor wir ein Angebot machen. Für die Bestimmung zählen Signatur, Material, Bearbeitung der Oberfläche und Vergleich mit dokumentierten Werken. Skulpturen dieser Größe holen wir aus Altbauwohnungen am Alsergrund mit Tragehilfen ab; vorher klären wir Maße, Stiegenhaus und Lift.
Sparten im 9. Bezirk
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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