Paul Engelmann im 3. Bezirk, 1030 Wien
Paul Engelmann in der Landstraße: Mitarchitekt des Hauses Wittgenstein
Der Loos-Schüler aus Olmütz begann die Planung des Hauses in der Kundmanngasse, ehe sein Freund Ludwig Wittgenstein sie 1926–1928 mit ihm vollendete.
Paul Engelmann, 1891 in Olmütz geboren, hatte die Bauschule von Adolf Loos besucht und für Karl Kraus und „Die Fackel“ gearbeitet, als Margarethe Stonborough-Wittgenstein ihn mit dem Entwurf ihres Wiener Hauses beauftragte. In der Kundmanngasse nahm der Bau 1926 Gestalt an; bald zog Engelmann seinen Freund Ludwig Wittgenstein hinzu, den er 1916 in Olmütz kennengelernt hatte und der die Ausführung bis ins Detail bestimmte. Fertig wurde das Haus 1928. Der Bezirk reichte damals vom Weißgerberviertel am Donaukanal bis zu den Palais am Rennweg.
Engelmanns Spuren im Handel sind schmal: Briefe, Fotografien und Druckwerke aus dem Kreis um Loos, Kraus und Wittgenstein, Hefte der „Fackel“, Entwürfe und Möbel der Loos-Schule. Hefte der „Fackel“ prüfen wir auf Jahrgang, Nummer und Umschlag, Briefe auf Handschrift und Empfänger. Möbel aus Einrichtungen von Loos-Schülern sind schlicht, oft aus Edelhölzern mit Messingdetails; ihre Zuschreibung braucht Pläne oder Fotos. 1934 emigrierte Engelmann nach Palästina. Bestände aus Landstraßer Haushalten bewerten wir nach Fotos und Besichtigung.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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