Ludwig Förster im 1. Bezirk, 1010 Wien
Ludwig Förster in der Inneren Stadt: das Palais Todesco
Gegenüber der Oper bauten Förster und sein Schwiegersohn Theophil Hansen 1861–1864 das Palais Todesco – ein frühes Palais der Ringstraßenzeit.
1858 zählte Ludwig Förster zu den Preisträgern des Wettbewerbs für die Ringstraße, die der Abbruch der Stadtmauern ab 1857 möglich machte. Mit Theophil Hansen, den er 1846 nach Wien geholt hatte und der seine Tochter heiratete, baute er 1861 bis 1864 an der Kärntner Straße das Palais Todesco, gegenüber der gleichzeitig entstehenden Hofoper. Seine „Allgemeine Bauzeitung“ begleitete die Bauten der Ringstraße publizistisch. Sohn Emil von Förster errichtete später, 1901, das Palais des Dorotheums in der Dorotheergasse.
Ringstraßenpalais wie dieses gaben den Maßstab für großbürgerliche Einrichtungen vor: Speisezimmer des Historismus, Luster, Tafelsilber, Porzellanservice, Gemälde in Goldrahmen. Bei Verlassenschaften in der Ringstraßenzone stehen solche Bestände mitunter noch geschlossen beisammen. Wir prüfen Möbel auf Holz, Schnitzerei und Furnier, Silber auf Wiener Punzen und Meistermarken, Luster auf Messing, Kristall und Elektrifizierung. Ob ein mächtiger Kasten für den Transport über die Stiege zerlegt werden muss, sehen wir vor Ort.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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