Mit der Parfumindustrie des frühen 20. Jahrhunderts wurde der Flakon zum Gestaltungsobjekt. René Lalique entwarf ab etwa 1908 Flakons für François Coty, später für viele andere Häuser, Baccarat fertigte Flakons für Guerlain und andere Parfumeure. Böhmische Glasraffinerien produzierten in den 1920er- und 1930er-Jahren Flakons aus farbigem und geschliffenem Kristall mit großen, figürlich gestalteten Stöpseln, oft mit Metallmontierung und Steinbesatz. Dazu kommen Biedermeierflakons aus Überfang- und Beinglas, Riechfläschchen mit Silbermontierung und Werbeflakons der Parfumhäuser.
Eine Rolle spielen Hersteller, Entwurf, Alter, Vollständigkeit und Zustand. Flakons von Lalique und Baccarat mit originalem Etikett und Verpackung sind gesucht, böhmische Art-déco-Flakons mit aufwendigem Stöpsel ebenso. Fehlende oder nicht zugehörige Stöpsel mindern deutlich. Reste von Parfum sind kein Mangel, Verfärbungen im Inneren dagegen schon. Signaturen von Lalique wurden auch nachträglich gefälscht. Werbeflakons und Miniaturen haben einen eigenen Sammlermarkt. Der Stöpsel sollte passgenau im Hals sitzen.
Woran man es erkennt
- Lalique für Coty
- Baccarat für Guerlain
- Böhmische Stöpsel
- Originale Etiketten
Hersteller
Parfumflakons verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular