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Leopold Forstner im 11. Bezirk, 1110 Wien

Leopold Forstner in Simmering: Mosaik und Glas am Zentralfriedhof

1911 stattete Forstners Werkstätte die Friedhofskirche von Max Hegele mit Fenstern und Mosaiken aus – ein Kuppelbau des späten Jugendstils inmitten der Ehrengräber.

1911 setzte Leopold Forstner Fenster und Mosaiken in die Kuppelkirche ein, die Max Hegele für den Zentralfriedhof entworfen hatte. Die Wiener Mosaikwerkstätte arbeitete damit zur selben Zeit an zwei großen Sakralbauten der Moderne, der Kirche am Steinhof und der Friedhofskirche. Ringsum liegen Ehrengräber, Gruftarkaden aus dem späten 19. Jahrhundert und die jüdischen Abteilungen am Ersten und am Vierten Tor; entlang der Simmeringer Hauptstraße haben sich Steinmetzbetriebe gehalten. Das Bestattungsmuseum am Friedhof dokumentiert die Wiener Totenkultur.

Grabkultur hinterlässt eigene Sammelgebiete: Trauerschmuck, Sterbebilder, Kleinbronzen und Gipsmodelle aus Steinmetz- und Bildhauerwerkstätten, Mosaikplatten und Glasarbeiten. Ein Mosaik aus Forstners Werkstatt erkennen Sie an handgeschnittenen Glas- und Goldsteinen und an der Verbindung verschiedener Materialien; industriell gefertigte Fliesenmosaike wirken gleichmäßig. Bei Verlassenschaften in Simmeringer Einfamilienhäusern und Gemeindebauten lohnt es, auf solche Stücke zu achten. Wir besichtigen kostenlos und nehmen Fotos vorab entgegen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.