Hans Gasser im 15. Bezirk, 1150 Wien
Hans Gasser in Rudolfsheim-Fünfhaus: Kaiserin Elisabeth am Westbahnhof
Die Statue der Kaiserin Elisabeth im Westbahnhof schuf Hans Gasser 1860 – zwei Jahre nach Eröffnung der Westbahn nach Linz.
1858 eröffnete die Westbahn nach Linz, die als Kaiserin Elisabeth-Bahn den Namen der jungen Kaiserin trug; ihr Bahnhof machte Fünfhaus und Rudolfsheim zum Tor nach Westen. 1860 schuf Hans Gasser die Statue der Kaiserin, die heute im Westbahnhof steht. Der Bahnhof selbst wurde nach Kriegsschäden 1949–1952 neu gebaut, beim Umbau 2008–2011 blieb die verglaste Halle erhalten. Gasser war 1850/51 Professor an der Akademie und arbeitete in diesen Jahren parallel für Stadtpark, Belvedere und Arsenal.
Im Bahnbezirk verbinden sich Gassers Elisabeth und das Sammeln über Habsburg- und Eisenbahnmotive: Porträtdrucke der Kaiserin, Gedenkmedaillen, Ansichtskarten des alten Westbahnhofs, Fahrkarten und Kursbücher. Statuetten und Gipsreduktionen von Denkmälern des 19. Jahrhunderts erkennt man an Gießermarken, Patina und Bearbeitungsspuren. Altmieterwohnungen im Nibelungenviertel und in Reindorf bewahren solche Stücke mitunter jahrzehntelang; Fotos genügen für die erste Sichtung.
Hans Gasser in anderen Bezirken
Innere Stadt
Donauweibchenbrunnen im Stadtpark (1858), Gemeinderatssaal des Alten Rathauses (1851–1853), Statuen der Bank in der Herrengasse (1855), Sonnenfels-Denkmal (1867) und Brunnenfiguren an der Oper (1868).
Landstraße
Monatsputten im Belvederepark (1850–1852) und Fassadenfiguren des Heeresgeschichtlichen Museums im Arsenal (1855).
Leopoldstadt
Allegorische Figuren für das Carltheater (1847).
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