Fotoalben des 19. Jahrhunderts
Alben mit Visit- und Kabinettkarten, Reisefotografien und Ansichten in Prägeeinbänden.
Fotoalben waren im 19. Jahrhundert repräsentative Stücke des Salons: Leder- oder Samteinbände mit Messingbeschlägen, Schließen, Spielwerken und Porzellanplaketten, Seiten mit ausgestanzten Fenstern für Visit- und Kabinettkarten. Daneben entstanden Reisealben mit großformatigen Albuminabzügen aus Italien, dem Orient oder Japan, Erinnerungsalben von Regimentern, Schulen und Vereinen sowie Alben mit Ansichten von Städten und Bauten. In Adelsfamilien enthalten Alben oft Porträts von Verwandten aus ganz Europa, mit Widmungen und Unterschriften. Wiener Buchbinder und Galanteriewarenhändler lieferten dafür aufwendige Einbände.
Ein Album wird nach Inhalt, Vollständigkeit und Einband bewertet. Gesucht sind Alben mit bekannten Personen, seltenen Ateliers, Reisebildern und Ansichten, besonders wenn Beschriftungen Namen und Orte nennen. Prachteinbände haben auch ohne bedeutenden Inhalt dekorativen Wert. Herausgelöste Bilder und fehlende Seiten mindern. Alben mit Spielwerk werden zusätzlich auf Funktion geprüft. Für die Ersteinschätzung genügen Fotos des Einbands und einiger typischer Seiten.
Woran man es erkennt
- Prägeeinband und Beschläge
- Beschriftungen mit Namen
- Reisealben
- Vollständige Abfolge
- Spielwerke
Fotoalben des 19. Jahrhunderts verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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