Manufaktur: Kameras, Radio & Technik
Plaubel
Frankfurt am Main, seit 1902
Frankfurter Kamerahersteller, 1902 gegründet, bekannt für die Laufbodenkamera Makina und die spätere Mittelformatkamera Makina 67.
Plaubel wurde 1902 in Frankfurt am Main gegründet und baute Kameras für Berufs- und Amateurfotografen. 1912 erschien die Makina, eine kompakte Laufbodenkamera für Planfilm und Platten, die über Jahrzehnte weiterentwickelt wurde und bei Pressefotografen verbreitet war. Daneben entstanden Fachkameras der Peco-Reihe für Studio und Architektur. 1975 übernahm die japanische Doi-Gruppe die Marke; 1979 erschien die Makina 67 für Rollfilm im Format 6 × 7 cm mit lichtstarkem Nikkor-Objektiv und ausfahrbarem Balgen.
Gesucht sind die Makina-Modelle I, II, IIS und III mit Anticomar-Objektiv, die Makina 67 und die Makina W67 mit Weitwinkelobjektiv, die Plaubel 69W Proshift, Fachkameras der Peco-Reihe und Wechselobjektive mit Plaubel-Gravur. Vollständige Makina-Ausrüstungen mit Kassetten, Rollfilmrückteil und Weitwinkel- oder Teleobjektiv sind gefragter als einzelne Kameras. Die Makina 67 ist heute ein gesuchtes Arbeitsgerät für Rollfilmfotografen und wird entsprechend nach Funktion bewertet.
Plaubel-Kameras tragen den Schriftzug „Plaubel“ und eine Seriennummer, ältere Objektive die Gravur „Plaubel Anticomar“. Bei der Makina 67 prüfen wir Balgen, Ausfahrmechanik, Entfernungsmesser und Belichtungsmesser, denn der Balgen ist eine bekannte Schwachstelle und schwer zu ersetzen. Ältere Makina-Modelle sollen gleichmäßig ausfahren und lichtdicht sein. Fehlende Kassetten und gebrochene Mattscheiben mindern den Wert älterer Ausrüstungen, ebenso Schäden an der Frontstandarte. Seltene Varianten bestimmen wir über die Seriennummer.
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