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Alfred Hrdlicka im 1. Bezirk, 1010 Wien

Alfred Hrdlicka am Albertinaplatz: das Mahnmal gegen Krieg

Auf dem Albertinaplatz, wo 1945 der Philipphof zerstört wurde, steht Alfred Hrdlickas Mahnmal gegen Krieg und Faschismus (1988–1991).

Auf dem Albertinaplatz, wo 1945 der Philipphof bei einem Bombenangriff zerstört wurde, errichtete Alfred Hrdlicka 1988–1991 das Mahnmal gegen Krieg und Faschismus. Das „Tor der Gewalt“ aus Granit, die Figur des straßenwaschenden Juden, Orpheus und der Stein der Republik bilden ein Ensemble, das bei seiner Aufstellung heftig umstritten war. Hrdlicka hatte an der Akademie bei Gütersloh, Dobrowsky und Wotruba studiert und 1964 Österreich auf der Biennale von Venedig vertreten.

Hrdlicka hinterließ ein großes grafisches Werk: Radierungszyklen zu Gewalt, Geschichte und Politik, Zeichnungen, kleinere Bronzen und Steinarbeiten. Radierungen sind meist signiert und nummeriert; für die Bewertung zählen Zyklus, Zustand, Auflage und Abzug. Bei Bronzen prüfen wir Gießerstempel und Nummerierung. Aus Innenstadtwohnungen und Galeriebeständen kommen solche Blätter oft gerahmt; wir sehen sie uns auch hinter Glas an und öffnen Rahmen nur mit Ihrer Zustimmung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.