August Stauda im 4. Bezirk, 1040 Wien
August Stauda auf der Wieden: das Atelier in der Schleifmühlgasse
Ab 1885 arbeitete August Stauda in der Schleifmühlgasse 5 – heute eine Galerienadresse. Von hier aus fotografierte er über 3.000 Wiener Häuser vor dem Abbruch.
In der Schleifmühlgasse 5 eröffnete August Stauda 1885 sein Fotoatelier; heute hat an derselben Adresse die Galerie Georg Kargl ihren Sitz, Teil der Galerienzeile, die das Schleifmühlviertel seit den 1990er-Jahren prägt. Von hier aus zog Stauda durch die Stadt und hielt über 3.000 Häuser, Höfe und Gassen fest, bevor sie dem Abbruch wichen. Die Wieden selbst veränderte sich in diesen Jahrzehnten stark: Biedermeierhäuser in Mühlgasse und Paulanergasse blieben stehen, das Freihausviertel wurde 1944/45 schwer getroffen.
Stauda-Fotografien sind gesuchte Quellen der Stadtgeschichte. Originalabzüge auf Albumin- oder Silbergelatinepapier, oft auf Karton montiert, unterscheiden sich deutlich von späteren Reproduktionen und Postkarten nach seinen Aufnahmen. Wir prüfen Papier, Ton, Stempel und Montierung. Fotoalben und lose Abzüge mit Wiener Ansichten aus Wiedner Altbauwohnungen sehen wir vollständig durch; Glasplattennegative sind ein eigenes, empfindliches Feld und sollten trocken und stehend gelagert werden.
Sparten im 4. Bezirk
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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