Wissenschaftliche Instrumente & Globen
Mikroskope
Lichtmikroskope aus Messing und schwarz lackiertem Stahl, mit Objektiven und Zubehör im Holzkasten, vom frühen 19. bis ins 20. Jahrhundert.
Simon Plößl baute ab 1823 in Wien achromatische Mikroskope, die zu den besten seiner Zeit zählten. Ab 1876 fertigten die Optischen Werke C. Reichert in Hernals Mikroskope für Medizin, Biologie und Metallografie, in Jena Carl Zeiss und in Wetzlar Ernst Leitz. Mit den Berechnungen von Ernst Abbe für Zeiss setzten sich nach 1870 Objektive durch, die bis an die Grenzen des Lichtmikroskops reichten, darunter die Ölimmersion. Ein typisches Mikroskop des späten 19. Jahrhunderts steht auf einem Hufeisenfuß, hat einen Revolver für mehrere Objektive und liegt in einem Mahagonikasten mit Fächern.
Den Wert bestimmen Hersteller, Alter, Vollständigkeit und Zustand von Lack und Optik. Mikroskope mit originalem Kasten, mehreren Objektiven, Okularen, Beleuchtungsapparat und Präparaten sind gesucht, frühe Messinginstrumente von Plößl besonders. Seriennummern erlauben über Herstellerlisten eine Datierung. Pilzbefall in Linsen und fehlende Objektive mindern den Wert. Polieren Sie lackiertes Messing nicht, und lagern Sie Optik trocken. Präparatekästen, Zeichenapparate und Mikrometer, die mit dem Mikroskop überliefert sind, bewerten wir mit. Auch Einzelteile wie Objektive bekannter Hersteller sind gefragt.
Woran man es erkennt
- Plößl-Mikroskope aus Messing
- Reichert-Mikroskope aus Wien
- Zeiss- und Leitz-Stative
- Polarisations- und Metallmikroskope
- Objektive und Okulare
- Mahagonikästen mit Zubehör
Mikroskope verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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