Wissenschaftliche Instrumente & Globen
Feldstecher und Operngläser
Doppelfernrohre für Theater, Reise, Jagd und Militär, von galileischen Operngläsern mit Perlmutt bis zu Prismenfeldstechern.
Operngläser des 19. Jahrhunderts folgen dem galileischen System mit Sammel- und Zerstreuungslinse; sie sind kurz, leicht und vergrößern gering. Pariser Hersteller wie Lemaire lieferten sie in großer Zahl, mit Gehäusen aus Perlmutt, Emaille, Schildpatt oder Leder, häufig mit Griff zum Halten, der Lorgnette. Simon Plößl baute in Wien Feldstecher und Operngläser. 1894 brachte Carl Zeiss Prismenfeldstecher nach Porro auf den Markt, die bei gleicher Länge viel stärker vergrößerten; C. P. Goerz in Berlin und Wien und Voigtländer folgten. Jagd- und Marinegläser bilden eigene Sammelgebiete.
Für die Bewertung zählen Hersteller, Material, Erhaltung und Optik. Operngläser mit Perlmuttgehäuse und Etui sind gefragt, besonders mit Emailmalerei oder Edelmetallbeschlägen; Teile aus Schildpatt übernehmen wir nur mit Nachweis. Prismenfeldstecher werden nach Hersteller, Typ und Seriennummer bewertet, frühe Modelle mit Gravur sind gesucht. Verschobene Prismen, Pilz und Doppelbilder mindern den Wert. Lederetuis mit Firmenprägung gehören dazu. Fotos der Gravur und der Okulare reichen für eine erste Einschätzung.
Woran man es erkennt
- Operngläser mit Perlmutt und Email
- Lorgnetten mit Griff
- Frühe Zeiss-Prismenfeldstecher
- Goerz- und Voigtländer-Gläser
- Marine- und Jagdgläser
- Etuis mit Firmenprägung
Hersteller
Feldstecher und Operngläser verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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