Spielzeug, Puppen & Modellbahnen
Teddybären
Gegliederte Plüschbären aus Mohair mit Holzwollfüllung, von den Steiff-Modellen ab 1902 bis zu Bären anderer deutscher und englischer Firmen.
Richard Steiff entwarf 1902 einen gegliederten Bären aus Mohairplüsch, der 1903 auf der Leipziger Messe vorgestellt und vor allem in die USA verkauft wurde. Aus diesem Modell entwickelte sich der Teddybär, den Steiff in Giengen an der Brenz in zahlreichen Größen und Farben fertigte. Frühe Bären haben lange Arme, große Füße, einen Rückenbuckel, Schuhknopf- oder Glasaugen und eine Brummstimme. Neben Steiff bauten Schuco, Gebrüder Bing und englische Firmen wie Merrythought Bären, oft mit eigenen technischen Einfällen.
Hersteller, Alter, Größe und Fellzustand sind wertbestimmend; kahle Stellen, Mottenfraß und ersetzte Pfotenballen mindern den Wert. Knopf im Ohr und Fähnchen erleichtern die Datierung, ohne sie helfen Nahtführung, Gelenkscheiben und Nasenstickerei. Schuco-Bären mit Ja-Nein-Mechanik bewegen den Kopf, wenn man den Schwanz dreht. Alte Bären bitte nicht waschen: Holzwolle quillt auf, und das Fell verfilzt dauerhaft. Ein Foto des Ohrs aus der Nähe genügt oft für die erste Zuordnung.
Woran man es erkennt
- Steiff-Bären vor 1950
- Bären mit Knopf und Fähnchen
- Schuco-Ja-Nein-Bären
- Miniatur- und Parfümbären
- Bären mit Brummstimme
- Originalkleidung und Etiketten
Hersteller
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