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Bücher & Antiquariat

Kunsteinbände und Buchbinderarbeiten

Handgebundene Einbände aus Leder, Pergament, Seide und Papier, von Wiener Buchbindern und Werkstätten.

Ein Bucheinband kann selbst ein Kunstwerk sein. Ältere Bücher wurden in Pergament oder Leder mit Blindprägung, Goldprägung und Schließen gebunden, im 18. Jahrhundert in Kalbsleder mit vergoldetem Rücken, im Biedermeier in Seide, Samt oder marmoriertem Papier. Um 1900 entwarfen Josef Hoffmann, Koloman Moser und andere Künstler der Wiener Werkstätte Ledereinbände mit geometrischen Mustern, die in der Buchbinderei der Werkstätte ausgeführt wurden. Auch Wiener Buchbinder des 19. und 20. Jahrhunderts signierten ihre Arbeiten mit Etiketten oder Stempeln.

Kunsteinbände werden nach Alter, Ausführung, Material, Signatur und Erhaltung bewertet, unabhängig vom Inhalt des Buchs. Signierte Einbände der Wiener Werkstätte und Meistereinbände sind gesucht. Abgeriebene Kanten, brüchige Gelenke und ausgeblichene Rücken mindern den Wert. Wir unterscheiden Handeinbände von Verlagseinbänden mit maschineller Prägung und Einbandattrappen aus Kunstleder. Bitte reinigen oder fetten Sie Ledereinbände nicht selbst; falsche Mittel hinterlassen dauerhafte Flecken und verkleben die Goldprägung.

Woran man es erkennt

  • Pergament- und Ledereinbände
  • Goldprägung und Schließen
  • Einbände der Wiener Werkstätte
  • Signierte Buchbinderarbeiten
  • Abgrenzung zu Verlagseinbänden

Hersteller

Künstler & Entwerfer

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.