Hebraica und Judaica
Hebräische Drucke, jüdische Gebetbücher, Machsorim, Haggadot und Literatur zur Geschichte der Wiener Juden.
Wien war im 19. Jahrhundert ein wichtiger Ort des hebräischen Buchdrucks. Die Druckerei von Anton Schmid erhielt ein Privileg für hebräische Drucke und lieferte Gebetbücher, Bibelausgaben und Talmudtraktate in die ganze Monarchie. Daneben finden sich Machsorim für die Feiertage, Haggadot für das Pessachfest, oft illustriert, Gebetbücher in Silbereinbänden und Literatur zur Geschichte der jüdischen Gemeinden in Wien und den Kronländern. Auch Zeitschriften, Kalender und Schriften des Zionismus aus der Zeit um 1900 gehören dazu.
Hebraica und Judaica werden nach Druckort, Drucker, Jahr, Seltenheit, Illustration, Einband und Erhaltung bewertet. Frühe Drucke, illustrierte Haggadot und Prachteinbände sind gesucht. Weil zahlreiche jüdische Bibliotheken in Wien ab 1938 geraubt wurden, prüfen wir Exlibris, Stempel und Besitzvermerke sorgfältig auf ihre Herkunft. Bücher mit Hinweisen auf entzogenes Eigentum kaufen wir nicht an. Bestände aus Familienbesitz mit nachvollziehbarer Geschichte bewerten wir gerne.
Woran man es erkennt
- Wiener hebräische Drucke
- Machsorim und Haggadot
- Gebetbücher in Silbereinbänden
- Zionistische Schriften um 1900
- Provenienzprüfung auf Raubgut
Hebraica und Judaica verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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