Wissenschaftliche Instrumente & Globen
Himmelsgloben und Armillarsphären
Globen mit Sternbildern und Ringmodelle des Himmels für Lehre und Repräsentation, vom 17. bis ins 20. Jahrhundert.
Himmelsgloben zeigen den Sternenhimmel von außen, also seitenverkehrt zum Blick von der Erde, mit Sternbildern, Sternen nach Helligkeitsklassen, Ekliptik und Himmelsäquator. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden sie paarweise mit Erdgloben verkauft und schmückten Bibliotheken und Klöster. Armillarsphären bilden die Himmelskreise als Ringe um eine kleine Erdkugel ab und dienten zur Erklärung der Bewegung von Sonne und Sternen. Im 19. Jahrhundert stellten Felkl, Schotte und andere Globenhersteller Himmelsgloben für Schulen her, im 20. Jahrhundert auch Columbus.
Für die Bewertung zählen Hersteller, Alter, Größe, Qualität der Sternbilddarstellung und Erhaltung. Alte Himmelsgloben mit figürlichen Sternbildern und Holzgestell sind selten und gesucht, ebenso Paare mit dem zugehörigen Erdglobus. Armillarsphären aus Messing werden seit Jahrzehnten als Dekoration nachgebaut; echte Stücke zeigen präzise Gradeinteilung, Signaturen und Alterung. Lackrisse und berieben wirkende Sternbilder mindern den Wert weniger als gebrochene Ringe. Fotos der Sternbilder bei Tageslicht zeigen Druck und Kolorit.
Woran man es erkennt
- Himmelsgloben mit figürlichen Sternbildern
- Globenpaare aus Erd- und Himmelsglobus
- Armillarsphären aus Messing und Holz
- Schulhimmelsgloben
- Signierte Exemplare
- Globen mit Holzgestell
Hersteller
Himmelsgloben und Armillarsphären verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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