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Spielzeug, Puppen & Modellbahnen

Stoff- und Celluloidpuppen

Puppen aus Nesselstoff und Celluloid, die ab etwa 1900 das zerbrechliche Porzellan im Kinderzimmer ablösten.

Käthe Kruse entwickelte 1911 in Bad Kösen eine Puppe aus Nesselstoff mit handbemaltem Gesicht und weichem Körper, die sich anfassen ließ wie ein Kind; ihre Werkstatt fertigte die Puppen in Handarbeit. Parallel produzierte die Rheinische Gummi- und Celluloid-Fabrik in Mannheim unter der Marke Schildkröt Puppen aus Celluloid, das leicht, abwaschbar und unzerbrechlich schien. Nach 1945 folgten Puppen aus Tortulon und Vinyl, deren Formen teils auf ältere Modelle zurückgehen. Beide Marken bestehen bis heute.

Bei Käthe-Kruse-Puppen sind frühe Ausführungen der Puppe I mit breiten Hüften, Originalbemalung und Originalkleidung gesucht. Schildkröt-Puppen tragen die Schildkröte im Rhombus an Nacken oder Rücken, dazu eine Größenangabe. Celluloid ist leicht entflammbar, wird bei Wärme spröde und neigt zu Druckstellen; lagern Sie solche Puppen kühl und nicht in Plastiksäcken. Abgegriffene Gesichter mindern den Wert stärker als verschmutzte Kleidung. Kleidung mit eingenähtem Etikett belegt die Herkunft.

Woran man es erkennt

  • Käthe-Kruse-Puppen der Reihe Puppe I
  • Schildkröt-Puppen mit Marke im Nacken
  • Puppen mit Originalkleidung und Etikett
  • Celluloid-Babys und Badepuppen
  • Puppen aus Tortulon der 1950er-Jahre

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.