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Spielzeug, Puppen & Modellbahnen

Puppenstuben und Puppenhäuser

Eingerichtete Zimmer und mehrstöckige Häuser im Kleinformat, mit Möbeln, Lustern und Geschirr, vom Biedermeier bis in die 1950er-Jahre.

Puppenstuben bildeten die Wohnung ihrer Zeit nach: Biedermeier-Zimmer mit Sekretär und Kanapee, gründerzeitliche Salons mit Vertiko, Plüschsofa und Luster, später Küchen mit Kredenz. Die Möbel kamen aus Thüringen und dem Erzgebirge; Moritz Gottschalk in Marienberg lieferte Häuser mit blau gedeckten Dächern, deren Fassaden lithografierte Ziegel und Fenster zeigen. In Wien bauten Tischler Stuben oft für die eigene Familie, die über Generationen ergänzt wurden. Tapeten, Vorhänge und Bodenbeläge verraten die Entstehungszeit.

Gesucht sind Stuben mit originaler Tapete und einer Ausstattung aus derselben Zeit. Holzmöbel mit Prägepapier, Zinnmöbel, Glasluster und Miniaturporzellan haben auch einzeln Sammlerwert. Ecken, Böden und Dach sollten frei von Wurmfraß und Feuchtigkeit sein. Spätere Ergänzungen aus Kunststoff sind kein Hindernis, sollten aber getrennt gezeigt werden, damit der ursprüngliche Bestand erkennbar bleibt. Elektrische Beleuchtung mit Miniaturbirnen ist ein Merkmal jüngerer Stuben und hilft bei der Datierung. Fotos von jedem Raum einzeln und von der Rückseite erleichtern die Einschätzung.

Woran man es erkennt

  • Biedermeier- und Gründerzeitstuben
  • Gottschalk-Häuser mit blauem Dach
  • Puppenmöbel aus Holz und Zinn
  • Miniaturluster und Kerzenleuchter
  • Tapeten und Vorhänge aus der Entstehungszeit
  • Puppengeschirr aus Porzellan

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.