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Spielzeug, Puppen & Modellbahnen

Holzspielzeug

Gedrechselte, geschnitzte und bemalte Spielwaren aus dem Erzgebirge, aus Gröden und aus Wiener Künstlerwerkstätten.

Im Erzgebirge entstand ab dem 18. Jahrhundert eine Heimindustrie für Spielzeug aus Holz: In Seiffen wurden gedrechselte Holzringe zu Reifentieren gespalten, dazu kamen Archen, Dörfer, Bergmannsfiguren und Miniaturen in Spanschachteln. In Gröden in Südtirol schnitzten Familien Gliederpuppen und Tiere, die Händler in ganz Europa verkauften. In Wien entwarfen Künstlerinnen wie Therese Trethan im frühen 20. Jahrhundert bemaltes Holzspielzeug für die Wiener Werkstätte, das mit seinen flächigen Mustern zur Kunst der Wiener Moderne gehört.

Herkunft, Alter, Bemalung und Vollständigkeit bestimmen die Bewertung. Schachteln mit Inhalt, etwa Dörfer, Bauernhöfe oder Archen mit Tierpaaren, sind gesuchter als Einzelstücke. Künstlerspielzeug der Wiener Werkstätte ist selten und nur mit gesicherter Zuschreibung hoch bewertet; Stempel und Etiketten helfen dabei. Abgegriffene Farbe gehört zum Gebrauch, eine Neubemalung mindert den Wert. Erzgebirgische Figuren tragen oft Brandstempel oder Etiketten auf der Unterseite, Grödner Arbeiten selten. Fotos der Böden helfen bei der Zuordnung.

Woran man es erkennt

  • Seiffener Reifentiere und Dörfer
  • Archen mit Tierpaaren
  • Grödner Gliederpuppen
  • Holzspielzeug der Wiener Werkstätte
  • Spanschachteln mit Miniaturen
  • Bergmanns- und Nussknackerfiguren

Hersteller

Künstler & Entwerfer

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.